Donnerstag, 23. Februar 2012 | Startseite Politik & Nachdenken
Politisches-Nachdenkliches
Respekt Markt Roßtal!

von: Satirius llork


Im Amtsblatt 17/2011 lese ich auf Seite 546 über das Schicksal der Kastanie auf der Verkehrsinsel Pelzleinstraße/Felsenstraße. Sie fällt einer Verletzung zum Opfer die sie sich bereits vor Jahren bei einem Verkehrsunfall zugezogen hatte.

Warum Respekt? Weil es schon sehr überraschend ist, dass es, nicht wie - vor Kurzem - bei der Eiche an der Nürnberger Straße, ohne ein zusätzliches Gutachten geht. Das riecht ja förmlich nach Handlungskompetenz des Marktes. Aber wer hat die Verletzung denn eigentlich beurteilt? Darüber schweigt sich das Amtsblatt aus.

Zurück zur Eiche ... die viele gar nicht kennen, da sie eher "eingebuddelt" wirkt und nur Teile der Krone sichtbar sind. Haben nun Eichen andere Rechte oder dienen Sie besser zur Profilierung der politischen Lager, getreu dem Motto "Deutsche Eiche symbolisiert Bodenständigkeit"?

Ein latenter Gedanke meldet sich allerdings immer wieder und lässt mich vermuten: Der Markt Roßtal mag keine Kastanien. Ich erinnere mich an die - sofern es meine Synapsen noch richtig liefern - "Nacht-und-Nebel-Fällaktion" der Clarsbacher Kastanie. Oha! Wieder eine Kastanie - und, wieder eine Verkehrsinsel. Ach, in Clarsbach ist ja gar keine mehr. Nachdem die Kastanie - warum auch immer - weg war, zwang sich scheinbar den Verkehrsplanern die Veränderung der Verkehrsführung - ohne Verkehrsinsel - auf. Was für ein glücklicher Zufall dass da die Kastanie gerade Platz dafür machte.

Allerdings bin ich gespannt, was nun am Brennpunkt "Pelzleinstraße Ecke Felsenstraße" geschieht. Vielleicht kommt es zu einem Aufbegehren der Roßtaler konservativen Fundamentalisten "Lass' mers hald wie's iss. Schaud' doch noch ganz g'sund aus, der Bamm. Wie's wohl die andern sehng?" mit Hang zum Bürgerentscheid oder Hinzuziehen eines zweiten Sachverständigen - sofern es überhaupt einen ersten gab.

Oder der Baum "fliecht naus" und die gähnende Leere springt den Planern "in's G'sichd" und führt zu einer Anpassung der Verkehrsführung.

Es bleibt spannend! ... und die Eiche wird's noch mitkriegen. Die Clarsbacher Kastanie und - vermutlich - die Roßtaler Kastanie nicht mehr.

 
Buslinie 714 - Info Amtsblatt

von: Oli Kroll


Traurig und belustigt zugleich habe ich den Hinweis zur Buslinie 714 im Amtsblatt gelesen.

Ich bin berufstätig und pendle jeden Tag von Oedenreuth nach Nürnberg. Hierzu nutze ich den Zug vom Bahnhof Roßtal. Prima dass es nun eine Buslinie gibt die mich von Oedenreuth nach Roßtal bringt - so dachte ich als ich von der Einführung der Buslinie hörte.

Allerdings fährt dieser Bus das erste Mal um 08:41 Uhr. Somit bin ich um 09:14 Uhr in Nürnberg am Hauptbahnhof. Nach 10 Minuten bin ich dann um ca. 09:30 Uhr am Arbeitsplatz. Damit ich um 17:43 Uhr mit dem letzten Zug nach Hause fahren kann, muss ich um ca. 17:30 Uhr meinen Arbeitsplatz verlassen. Somit kann ich nicht einmal meine Regelarbeitszeit abdecken und um halb Zehn am Arbeitsplatz zu erscheinen ist auch nicht passend.

Somit ist der Bus für berufstätige Pendler nicht geeignet.

Schüler die beispielsweise nach Neuendettelsau oder Heilsbronn in die Schule gehen und aus Roßtaler Außenorten kommen, würden auch gerne mit diesem Bus fahren. Es ist wohl für jeden ersichtlich, dass bei einer ersten Abfahrt am Tag um 08:41 Uhr (Beispiel: Oedenreuth) die erste Schulstunde bereits fast zu Ende ist.

Somit ist der Bus für Schüler auch nicht geeignet.

So ... nun frage ich mich für wen wurde diese Buslinie geschaffen?

Die Verantwortlichen fragen sich warum so wenig Fahrgäste mitfahren? Hier muss man schon eine ausgeprägt sinnfreie Denkweise haben um diese Frage zu stellen. Wer die beiden Zielgruppen, die sich durch eine fast tägliche Nutzung auszeichnen, aussperrt braucht sich solche Fragen nicht zu stellen.

Die Gemeinde ruft mir zu, dass zwingend eine häufigere Nutzung notwendig ist. Ich rufe den Verantwortlichen zu: "Lasst einen Bus zu Zeiten fahren in denen er auch benötigt wird." Lasst ihn als Zubringer zum Zug einsetzen um Schüler und Pendler zu befördern. Sollte keine Fahrplananpassung erfolgen, wird nur weiterhin sinnlos Geld vergeudet. Das war vorher erkennbar und wird sich auch nicht ändern.

Einen täglichen Fahrgast hätte der Bus sofort!

 
Die Sanierung der Oedenreuther Hauptstraße - Aktueller Stand

Nachdem ja die Oedenreuther Hauptstraße ab dem Ortsende in einer schnellen Ein-Tages-Aktion geraspelt wurde und dann nichts mehr weiter geschah, habe ich beim Bürgermeister angefragt.

 


Termine - Veranstaltungen

 
04.03.2011 - Sonntag
08:30 - 10:30 Uhr
Feuerwehrübung - Unterricht
 

12.05.2012 - Samstag
Ausflug der Freiwilligen Feuerwehr Oedenreuth

 

08.07.2012 - Sonntag
Feieralarm Oedenreuth